Weltretten im Alltag: 86 Tipps zum Klima schützen

Viele reden vom Klimaschutz. Doch wie kann man selber im Alltag das Klima schützen? Und warum eigentlich? Dies sind meine 86 Tipps zum klimafreundlichen Handeln und Verhalten im Alltag.

Es ist wichtig, das Klima zu schützen, also die CO2-Emissionen, die durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas entstehen, zu verringern. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass uns die Erdtemperatur durch die Decke steigt, da sie an die CO2-Werte in der Atmosphäre gebunden ist. Die C02-Werte, die seit 200 Jahren extrem stark ansteigen, lassen sich nur durch das menschliche Handeln auf der Erde erklären. Das heißt, der natürliche Klimawandel wird so stark durch den Menschen beschleunigt, dass wir die Lebensbedingungen auf der Erde in einen Bereich drücken, unter denen Menschen bisher noch nicht auf der Erde leben mussten. Es liegt sehr nahe, dass diese “neuen” Lebensbedingungen für uns Menschen nicht dazu beitragen werden, dass unser gesellschaftliches Leben friedlicher und gerechter wird. Im Gegenteil, extreme Wetterereignisse können dann unsere Infrastruktur erheblich beschädigen, Lebensmittel werden knapper und das natürliche Kapital/Ressourcen sind in erheblichem Ausmaß geringer vorhanden als momentan.

Um unseren Kindern und Kindeskinder diese instabilen Lebensverhältnisse nicht zu hinterlassen, ist es unumgänglich, dass wir heute die Weichen für eine CO2-arme Gesellschaft stellen, und zwar weltweit. Zu dieser kann jede*r von uns im Alltag beitragen. Einige Verhaltensweisen sind schwieriger umzusetzen, andere leichter. Unter diesen Tipps sollte jede*r etwas finden, was zu ihr*ihm passt:

  1. Bäume pflanzen, um CO2 aus der Luft zu filtern, die umliegende Temperatur zu kühlen, Schatten zu spenden, Wasser aufzunehmen (als Wasserspeicher) und um Sauerstoff zu produzieren.
  2. Blumenwiesen für Bienen und andere Insekten säen und anlegen. Insekten können so besser überleben und unsere (Nutz-)Pflanzen weiterhin bestäuben.
  3. Auf Flugreisen verzichten. Laut Atmosfair verursacht eine Flugreise von Berlin nach New York hin und zurück 2.653 kg CO₂. Um das 2 Grad Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen einzuhalten, darf jeder Mensch bis 2050 nur noch 2,3 Tonnen CO2 pro Jahr verbrachen, also weniger als ein Hin-und Rückflug von Berlin nach New York City verursacht. Momentan liegt der CO2 Verbrauch pro Einwohner in Deutschland bei ca. 10 Tonnen.
  4. Ökostrom beziehen. So wird der Ausbau der Erneuerbaren Energie unterstützt und gleichzeitig weniger CO2 beim Strombedarf durch fossile Energien produziert.
  5. Ende Gelände unterstützen. Wenn man selber nicht in eine Kohlegrube steigen will, um seinen Protest gegen die Kohlekraft auszudrücken, kann man Ende Gelände mit einer Spende für ihre Aktivitäten unterstützen.
  6. Fördermitglied bei einer Umweltschutz-NGO werden und monatlich einen Beitrag an Greenpeace, Urgewald, Oroverde, 350.org usw. zahlen.
  7. Das eigene Haus dämmen, wenn vorhanden. So kann man Heizkosten und CO2-Emissionen einsparen.
  8. Mit der Bahn in den Urlaub fahren, um auf das CO2-intensive Flugzeug zu verzichten und den Urlaub einmal anders zu erleben.
  9. Waschmaschine nur gefüllt anmachen, um eine sonstige Energieverschwendung zu verhindern.
  10. Wäsche an der Luft trocknen, anstelle mit einem Trockner.
  11. Dicke Fensterscheiben einbauen, um Energieverlust durch dünne zu verhindern.
  12. Duschkopf mit Sparduschkopf austauschen, um weniger Wasser zu verbrauchen.
  13. Regionale Produkte kaufen, um Transportemissionen zu reduzieren.
  14. Raumtemperatur um mindestens ein Grad absenken, um Energieverbrauch zu verringern.
  15. Stoßlüften, statt Fenster dauerhaft geöffnet haben.
  16. Wenn, dann nur Biofleisch essen, um das Tierwohl und eigene Gesundheit zu erhöhen und den Sojaanbau in Brasilien zu verringern.
  17. Sich vegetarisch ernähren. Das verringert den hohen Bedarf an Wasser, Land und Futter für die Tierhaltung.
  18. Vegan ernähren. Das verringert den hohen Bedarf an Wasser, Land und Futter für die Tierhaltung.
  19. Energiesparlampen nutzen.
  20. Die Divestment-Bewegung unterstützen, um so die Finanzierung der fossilien Wirtschaft zu reduzieren.
  21. Die Grünen wählen.
  22. Den Film “Die unbequeme Wahrheit” von Al Gore sehen.
  23. Den Film “Die unbequeme Wahrheit 2” von Al Gore sehen.
  24. Weitere Umweltdokumentationen gucken wie den Film “Home” oder “How to change the world” über die Gründung von Greenpeace.
  25. Bücher zum Thema Klima- und Umweltschutz lesen.
  26. Mit Freunden/Familie über das Thema Klimaschutz sprechen.
  27. Energiearme Geräte kaufen, wenn überhaupt.
  28. Auf’s Autofahren verzichten.
  29. Wenn der Kauf von einem Auto ansteht, dann ein Elektroauto anschaffen.
  30. Den ÖPNV nutzen.
  31. Mit dem Rad fahren.
  32. Bücher und DVD’s in der Bücherei ausleihen, anstatt sie zu kaufen.
  33. Jutebeutel statt Plastiktütten nutzen.
  34. Solaranlagen auf dem eigenen Dach installieren.
  35. Wenig bis gar keine Plastiksachen kaufen.
  36. Elektronische Geräte reparieren lassen und nicht neu kaufen.
  37. Klamotten second-hand kaufen, anstatt neue.
  38. Auf Kleidertauschparties gehen.
  39. Klamotten selber nähen.
  40. Klamotten lange tragen.
  41. Keine “Fastfashon” kaufen, die man nur ein paar Mal trägt.
  42. Den eigenen Kindern die Natur zeigen und nahe bringen.
  43. Die Natur genießen.
  44. Eine Runde an der frischen Luft spazieren gehen und dabei die Wolken beobachten 🙂
  45. Müll angemessen entsorgen.
  46. Mehrweg- statt Ein-Weg-Becher nutzen.
  47. Beim Wahlkreisabgeordneten mehr Klimaschutz einfordern.
  48. Ein Naturkundemuseum besuchen wie zum Beispiel das Naturkundemuseum in Berlin.
  49. Bioprodukte kaufen.
  50. Mit anderen Menschen zusammen kochen, spart Strom und macht Freude.
  51. Auf To-Go-Essen in Plastik verzichten.
  52. Im Winter mehr Klamotten tragen, statt die Heizung höher zu drehen.
  53. Eigenen CO2-Fußabdruck berechnen.
  54. Auf Regenwaldholz verzichten.
  55. Falls nötig, nur FSC-zertifiziertes Holz kaufen.
  56. Nur Ökopapier benutzen.
  57. Kein Pflanzengift für den eigenen Garten verwenden.
  58. Das eigene Haus auf Passivhausstandart umbauen.
  59. Die Regierung zu mehr Klimaschutz auffordern.
  60. Wenn möglich, mit Deckel auf dem Kochtopf kochen.
  61. Sich über die Folgen der Klimakrise informieren, wie zum Beispiel über die Gletscherschmelze und den Meeresspiegelanstieg.
  62. Auf Palmöl verzichten.
  63. Fair gehandelte Produkte kaufen.
  64. Zu einer Öko-Bank wechseln, zum Beispiel der GLS-Bank.
  65. Klopapier aus 100% Altpapier kaufen.
  66. Getränke in Glasflaschen kaufen.
  67. Dinge leihen, statt kaufen.
  68. Sich für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren.
  69. Auf eine Umwelt- oder Klimademo gehen.
  70. Freunde zu einem Filmabend zum Thema einladen.
  71. Den Grünen beitreten.
  72. Sich an dem freuen, was man hat.
  73. Das Denken “Schneller, Höher, Weiter” hinterfragen.
  74. Den Wasserhahn beim Zähneputzen ausmachen.
  75. Die Ciclovia für Deutschland fordern.
  76. Den Kohleausstieg unterstützen.
  77. Erkennen, dass wir an die Naturgesetze gebunden sind und wir jetzt noch ein Zeitfenster von einigen Jahren haben, um den Einstieg in eine CO2-arme Gesellschaft zu schaffen.
  78. Licht ausmachen, wenn man einen Raum verlässt.
  79. Stand-by-Modus bei Geräten ausschalten.
  80. Nicht zu viel online shoppen, um Transportemissionen und Verpackungsmüll zu vermeiden.
  81. Kein Essen wegwerfen.
  82. Der Natur für ihre Ressourcen und Leistungen dankbar sein.
  83. Duschen, Waschen, Föhnen usw. möglichst im Hellen, um die Erneuerbaren Energien dafür zu nutzen, deren Ertrag tagsüber höher ist.
  84. Mit anderen Menschen ein Windkraftwerk finanzieren und aufstellen lassen.
  85. Diese Liste an eine oder zwei andere Personen weiterschicken.
  86. Diesen Klimablog abonnieren.

Fehlt noch ein Punkt? Dann freu ich mich davon zu hören, auch bei Fragen oder Anmerkungen.

Blume